Heilpilze und Wechseljahre

Mit Heilpilzen gegen Hitzewallungen und Co.

Von Antonia Große-Berkhoff · 2018

Eine Frau in ihren Wechseljahren. Heilpilze können helfen
Ein Ventilator verschafft bei Hitzewallungen keine effektive Linderung.

Etwa Mitte 40 ist es soweit: Bei den meisten Frauen kündigen sich die Wechseljahre an. Diese Zeit des hormonellen Wandels ist fast immer mit erheblichen seelischen und körperlichen Veränderungen verbunden. Treten die typischen Beschwerden der Wechseljahre auf, dann können Heil- und Vitalpilze eine wirksame natürliche Hilfe bieten.

Früher waren die Wechseljahre – wissenschaftlich als Klimakterium bezeichnet – bei vielen Frauen mit Ängsten besetzt. Darunter die Befürchtung, an Attraktivität, Weiblichkeit und erotischer Ausstrahlung zu verlieren. Aber auch die Angst vor nachlassender Vitalität und Leistungsfähigkeit, Krankheit und Alter. Heute dagegen gehen immer mehr Frauen ganz entspannt und selbstbewusst durch diese Lebensphase. Im Durchschnitt dauert das Klimakterium etwa zehn Jahre und erstreckt sich in der Regel über den Zeitraum zwischen dem 45. und dem 60. Lebensjahr. 

Nur wenige Frauen haben keine Beschwerden 

Während sich der Hormonhaushalt umstellt, können verschiedene und von Frau zu Frau individuell stark ausgeprägte Beschwerden auftreten. Zu den häufigsten gehören Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Außerdem Schlafstörungen, innere Unruhe, Herzklopfen und Schwindel, nachlassende Libido oder trockene Schleimhäute und damit auch Probleme beim Sex. Auch Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen sind häufige Symptome. Studien zufolge leiden rund zwei Drittel aller Frauen an mäßigen bis starken Wechseljahresbeschwerden. Nur etwa 20 Prozent fühlen sich kaum beeinträchtigt und nur zehn Prozent sind beschwerdefrei. 

Heilpilze fördern Wohlbefinden und Vitalität 

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Heilpilze – auch Vitalpilze genannt – bereits seit Jahrhunderten. Auch bei den typischen Beschwerden im Klimakterium hat sich ihre Anwendung gut bewährt. Bei leichteren bis mittelstarken Wechseljahresbeschwerden kann mit bestimmten Heilpilzen eine deutliche Linderung oder sogar Beschwerdefreiheit erreicht werden. Dies zeigen die langjährigen Erfahrungen aus der naturheilkundlichen Praxis. 

Mit Reishi und Co. leichter durch die Wechseljahre 

Der Reishi, in Asien auch Pilz des ewigen Lebens genannt, ist einer der wichtigsten Basispilze bei Wechseljahresbeschwerden, denn er lindert sowohl die lästigen Hitzewallungen als auch die kräftezehrenden Schweißausbrüche. Auch wird ihm eine vitalisierende, stärkende und die Leistungsfähigkeit fördernde Wirkung zugesprochen. Reishi trägt zudem zur Beruhigung des Vegetativums bei. Das ist eine große Hilfe bei innerer Unruhe, Herzrasen und Schlaflosigkeit. Eine gute Ergänzung zum Reishi ist der entspannende und nervenstärkende Vitalpilz Hericium. Von Bedeutung ist weiterhin der Cordyceps. Er steigert die Lebensenergie und fördert die hormonelle Balance. Daher hat er sich als wertvoll bei abnehmender Libido sowie bei Stimmungsschwankungen erwiesen. Durch seine antientzündlichen Kräfte ist er auch bei den im Klimakterium häufiger auftretenden Harnwegsinfektionen sehr von Nutzen. Ebenso wie der Reishi kann er bei trockenen Schleimhäuten eine gute Unterstützung sein. Interessant sind darüber hinaus der Maitake und der Polyporus. Der Maitake kann die Verstoffwechslung von Fetten verbessern und somit auch gegen unerwünschte Gewichtszunahme helfen. Der Vitalpilz Polyporus entfaltet eine günstige Wirkung bei Ödemen und Hauterscheinungen wie zum Beispiel Akne. Fazit: Die Wechseljahre sind eine ganz natürliche Phase im Leben jeder Frau. Heil- und Vitalpilze können das Wohlbefinden in diesem neuen Lebensabschnitt verbessern und zur einem harmonischen Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele verhelfen. 

Wussten Sie schon, dass …

  • es insgesamt 14 Heil- und Vitalpilze gibt, die zur Gesundheitsvorsorge oder Heilung von Beschwerden und Krankheiten eingesetzt werden? 

  • die Mykotherapie, das Heilen mit Pilzen, nicht nur bei Wechseljahresbeschwerden, sondern auch etwa bei Allergien, Bluthochdruck, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Gicht und Rheuma, Osteoporose oder begleitend zur Schulmedizin sogar bei Krebserkrankungen helfen kann? 

  • Experten dazu raten, beim Kauf auf in Deutschland angebaute Heilpilze und zertifizierte Bio-Qualität zu achten? 

  • Pilzpulver vom ganzen Pilz die beste Wahl ist, da nur darin alle wertgebenden Inhaltsstoffe der Heil- und Vitalpilze in ihrem natürlichen Verbund enthalten sind? 

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